+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit
52 stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
59 Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.
Der Einladung unter dem Titel „ÖsterreicherInnen begegnen Menschen aus nah und fern“ waren rund 75 Menschen gefolgt, die sich bei herrlichem Wetter im Schatten des Pfarrgartens bei Kuchen und guter Musik unterhielten. Das Besondere: Von 0 bis 70 Jahren und von Paraguay über Österreich bis Afghanistan sowie von Frankreich bis Nigeria waren verschiedenste Nationen und Altersgruppen vertreten. Auch eine Gruppe BewohnerInnen des Betreuten Wohnens der Caritas in Andorf folgte der Einladung.
Wo war die Gemeinsamkeit bei so vielen verschiedenen Menschen? Alle sind im Innviertel zuhause – manche schon ewig, andere erst seit ein paar Jahren. Grund genug, sich gegenseitig kennenzulernen.
Neue Leute aus nah und fern kennenlernen, Freundschaften vertiefen, Sprache verbessern und gemeinsam gemütlich Zeit verbringen: An diesem Nachmittag wurden tatsächlich viele Brücken gebaut und in einer internationalen Atmosphäre Kaffee und Kuchen genossen. Beim Abschied kam mehrmals die Nachfrage: „Wird es so etwas wieder geben?“ Man wird sehen...
Katharina Mantler



